Gestern habe ich die paar Sonnenstunden genutzt und meine Kamera in der City mal wieder auf den Boden gestellt. Underfoot-Fotografie, wie sie Fräulein Kunterbunt über ihr Blog ins Leben gerufen hat, welches sie aber leider vor kurzem gelöscht hat. Auf obigem Bild „sieht” man neben dem Blatt noch eine Frau mit Hund.
Ich liebe grundsätzlich viel Unschärfe – Bokeh – in einem Bild und nahm die Fotos deshalb bei Blende 2.8 auf. Ohne Winkelsucher muss man das Zielen ein wenig üben, klappt dann aber ganz gut
. Hier sind eine Dame in grün zu sehen und rechts ein paar Halbstarke.
Der Vorteil dieser Art von Fotografie ist (oben rechts ein Radfahrer), dass man niemanden um Erlaubnis fragen muss, die Bilder ins Internet stellen zu dürfen. Auf der anderen Seite würde ich gerne auch mal Menschen „richtig” fotografieren. Bislang fehlte mir aber der Mut, sie einfach anzusprechen.

